Tierhaltung und Tierschutz können viele Gesichter haben. Dies zeigte sich in den ersten Tagen der diesjährigen Sommerreise der Ministerin Miriam Staudte, die in den Niedersächsischen Landkreisen Bleckede, Lüneburg, Uelzen und Gifhorn verschiedene Haltungen und Projekte besuchte. Im Mittelpunkt standen die Verantwortung gegenüber Lebewesen und das Engagement der Menschen. Los ging es nahe des Elbdeiches bei Bleckede (Landkreis Lüneburg) beim traditionsreichen Wanderschäfereibetrieb von Stefan Erb. Rund 14 Herdenschutzhunde bewachen dort die Schafherden des Berufsschäfers. Sein Konzept hat sich bewährt: Seit Stefan Erb die imposanten Herdenschutzhunde, eine Kreuzung aus Pyrenäenberghunden, zum Schutz seiner knapp 1.400 Schafe vor Wölfen einsetzt, ist keines seiner Tiere mehr gerissen worden – ein großer Erfolg, besonders vor dem Hintergrund, dass sich unter seinen Schafen neben Schwarzköpfigen Fleischschafen und Coburger Fuchsschafen auch Weiße Leineschafe befinden, eine bedrohte Nutztierrasse. Um die Tiere zu schützen, sind die Hunde, die der Schäfer mittlerweile auch selbst züchtet, rund um die Uhr im Einsatz. (Bleckede, Landkreis Lüneburg)

Ein großer Erfolg

Die Herdenschutzhunde können traditionelle Hütehaltung beibehalten, eine heute selten gewordene Form der Weidetierhaltung und ein wertvolles Kulturgut. Ministerin Staudte betonte: „Der Betrieb zeigt eindrucksvoll, wie wirksam Herdenschutzhunde zum Schutz der Schafherden vor Wölfen eingesetzt werden können. Durch sie bleibt nicht nur die traditionelle Weidetierhaltung an Deichen möglich, sie tragen auch maßgeblich zum Erhalt der Kulturlandschaft und des Hochwasserschutzes bei.“ (Bleckede, Landkreis Lüneburg)

Die nächste Station führte Ministerin Staudte nach Lüneburg zum Tierschutzverein Lüneburg und Umgebung e.V. und dem dazugehörigen Tierheim. Hier finden jedes Jahr mehr als 1.000 Tiere in Not ein vorübergehendes Zuhause – von Hunden und Katzen über Meerschweinchen bis hin zu verletzten oder hilfsbedürftigen Wildtieren. Mit großem Engagement kümmert sich das Team um die Versorgung und Vermittlung der Schützlinge. Die Geschäftsführung des Tierheims, Franziska John, und die Tierheimleitung, Sven Koschel, stellten Ministerin Staudte außerdem zwei weitere wichtige Projekte vor: die „Katzenhilfe Lüneburg und Umgebung e.V.“ und die „Fischfutterwelt“ (Lüneburg).

Vergleichbare Initiativen

Die Tierschutzinitiativen und Haltungen, die Ministerin Staudte besuchte, zeigten, dass die Tierhaltung und Tierschutz ein vielseitiges und engagiertes Thema sind. Die Haltungen und Projekte, die in den Niedersächsischen Landkreisen gezeigt wurden, unterstreichen die Vielfalt der Ansätze, die zum Wohle der Tiere und der Umwelt eingesetzt werden können.

Was das für Verbraucher bedeutet: Verbraucher können auf eine breite Palette von Initiativen und Projekten hindeutend wirken, die den Schutz und das Wohl der Tiere verbessern. Dies umfasst sowohl die traditionelle Herdenschutzhaltung auf der Weide, als auch die Umweltfreundliche Kultur von Schäfern wie Stefan Erb, als auch die engagierte Arbeit von Tierheimen und Tierschutzorganisationen wie dem Tierschutzverein Lüneburg und Umgebung e.V.